Es war immer schon ein Traum von mir, die Südsee zu bereisen. Doch an den Kosten und auch an der Dauer der Anreise ist es dann doch immer gescheitert. Bis wir in Australien waren und die Südsee zum Greifen nah.

Okay, wir reden immernoch von 8 Flugstunden je nachdem welche der Inselgruppe das gewünschte Ziel ist. Wir entschieden uns für Französisch Polynesien, auch bekannt unter dem Namen „Gesellschaftsinseln“.  Ein Traum. Eine andere Welt. Und noch viel schöner als je erwartet.

Die coolste live Tanzshow, die ich je erlebt habe.

100% authentisch. Vorallem der Tänzer im weissen Shirt und braunen Shorts war klasse!

 

Wenn die Männer sich schon so bewegen – wie dann die Frauen ….

Muschelhorn-Begrüssung ….

Viel mehr als schöne Strände ….

Die Landschaft ist atemberaubend schön. Aber nicht nur das. Die Menschen. Die Kultur. Die Rythmen. Die Tänze. Die Düfte in der Luft. Eine andere Welt. So war für mich der schönste Tag im Leben, der erste Tag in Tahiti mit Überfahrt nach Moorea. Eine Fahrt und ein Anblick einer tropischen Vulkaninsel wie im Film. Wir würden sowieso jedem ein Inselhüpfen empfehlen.

Spezialist: Dreamtime Travel

Für eine kompetente Beratung über die verschiedenen Inselgruppen ob Cook Islands, Marguesers Island, Fidji etc. empfehlen wir Herrn Eckert von Dreamtime Travel. Auf den Ferienmessen bietet er zum Teil Workshops an, bei denen er einen ersten groben Überblick über die doch verschiedenen Inselgruppen vermittelt. Wir haben überigens nicht über Dreamtime gebucht, waren aber mit Boomerang Reisen auch sehr zufrieden.

Inselhüpfen auf Französisch Polynesien

Wir hüpften während 3 Wochen zu 4 wunderschönen Inseln: Tahiti, Überfahrt mit dem Schiff nach Moorea ca. 30 Minuten, Flug nach Huahini und natürlich die Perle der Perlen – Bora Bora. Bereits der Anblick aus der Luft beim Anflug ist atemberaubend. Es ist schwer zu beschreiben. Bilder können da mehr aussagen:

Air Tahiti Nui

Bereits der Flug war wie im Traum. Eine wohlriechende Fangipani Blume zur Begrüssung in der Air Thaiti Nui. Und die bildhübschen Frauen trugen ebenfalls eine echte Blume im Haar. Die unglaublich schönen Blumenkränze im Haar tragen die Frauen übrigens nicht nur für die Touristen. Das ist eine Facette ihrer gelebten Kultur. Weiter ging es mit wohlriechenden warmen Erfrischungstüchern, getränkt mit dem feinen Monoi-Öl aus der Südsee.

Wer nicht in Australien ist, kann auch via Paris mit einem Stop in Los Angeles in dieses Inselparadies fliegen. Weitere Infos: airtahitinui.com Wir reden aber immernoch von 25 Flugstunden. ;-)

Tahiti

Viele übernachten hier nur eine Nacht, was sehr schade ist. Gerade auf dieser Insel haben wir von den Leuten und deren Kultur ganz besonders schöne, herzliche Kontakte in Bezug auf Einheimische, Musik, Essen, Shoppen in Papeete etc. erlebt. Wir empfehlen daher 3 Nächte. Bei zwei Nächten bleibt oft nur ein Tag zur Besichtigung.

Papeete, die Hauptstadt ist schlichtweg der Hit! An jeder Ecke eine Gruppe älterer oder jüngerer Leute, die irgendein exotisches Musikinstrument spielen. Die vielen kleinen Läden mit den farbenfrohen Stoffen und Strandtüchern, Perlenshops mit Kisten von Perlen ab 1 Dollar bis open End pro Perle. Ein Schlaraffenland für Perlenliebhaber. Meine eigene Perlenkette, jede Perle selber ausgewählt und natürlich nach verfügbaren Budget. 😉

Und die Markthalle, unglaublich die vielen Muscheln, Blumenkränze, Monoi, feinstes Öl aus der Tiare Blume, farbenfrohe Pareos – wunderschöne Strandtücher in denen die einheimischen Frauen herumlaufen. Ein Erlebnis schlechthin und ist definitiv ein Highlight.

Ich wäre am liebsten den ganzen Tag nur in Papeete alleine geblieben. Aber ja, die Zeit war kostbar und ich erlebt auf der anderen Seite der Insel, nach einem eindrücklichen Tanz und einem super super leckeren Essen bei Einheimischen, den schönsten Sonnenuntergang meines Lebens. Diese Inseln sind für Naturliebhaber das Ziel aller Träume.

Die Malediven sind fantastisch, die Seychellen waren nochmals eine Spur „besser“, aber die Südsee – ein Erlebnis fürs Leben. Auch, wenn es für uns bereits 5 Jahre her ist. Wenn wir daran denken, sprüht es nur von Superlativen und wir zehren immer noch von dieser Reise. Die meiselt sich ins Herz, obwohl wir schon zig andere Ziele in der Zwischenzeit bereisten. Irgendwie am besten gar nicht daran denken, sonst kommt schon dieses Ziehen….

Perlenrausch – jede Perle für seine Kette selbst auswählen

Moorea – Die Ananas Insel

Die Überfahrt nach Moorea erfolgt meistens mit einem grossen Schiff und dauert ca. 30 Minuten und ist schlichtweg fantastisch. Weniger kann ich dazu nicht sagen. Wie auch auf Tahiti haben wir auf Moorea eine Auto gemietet, um möglichst mobil zu sein und jede noch so exotische Fruchtfarm zu besuchen. Gegessen wird über Mittag bei den Einheimischen.

Es ist eh sehr sehr zu empfehlen, wenn immer möglich bei den Einheimischen zu essen. Manchmal hatten wir das Gefühl in einen Privatgarten eines Einheimischen zu fragen, ob die gedeckten Tische wirklich öffentlich sind. Die Leute sind ultra nett. Und das nicht aufgesetzt für Geld. Es sind unglaublich schöne Menschen in jeder Hinsicht. Und auch wenn das Essen bei den Einheimischen einfach ist, es ist suuuuper lecker. Im Hotel gab es nur das Beste vom Besten und trotzdem, das einfache Essen der Einheimischen war besser. 😉

Wir würden das nächste Mal bei dein Einheimischen übernachten. Einfach BnBs oder Ähnliches auf Google oder Tripadvisor suchen und einkaufen kann man sehr günstig in den grossen Läden der Ladenkette Jumbo. Die Preise in den Hotels sind teils sehr empfindlich von 500.- CHF pro Person pro Nacht aufwärts.

Tikki Village – Freilichtmuseum

Wer auf Moorea übernachtet ist ein Besuch im Tikki Village mit Vorführungen, Essen und Besichtigung der Hütten, wie die Einheimischen leben, fast Pflichtkür. Klar ist dies sehr tourisitisch, doch der Besucher erfährt sehr viel über das Leben dort und die Tanz- und Feuershows sowie das typische Essen war ein toller Ausflug.

Huahini – Die Ursprünglichste

Diese Insel ist sehr ursprünglich und es hat auch fast nichts an Infrastruktur dort. Die Bewohner wollen bewusst nicht zuviel Tourismus auf der Insel. Sie sind aber trotzdem sehr nett. Auch hier hatten wir klasse Begegnungen. Es hat nur sehr wenige Hotels und nur einen Ort mit einem kleinen Markt und einzelnen Läden. Nichts destotrotz, in der Südsee ist alles faszinierend. So genossen wir hier das wohl leckerste, frischeste Ananas-Glace unseres Lebens und kauften Muscheln, die wir nirgends sonst wo auf der Welt sahen.

Doch wie gesagt, diese Insel bietet sehr wenig und die Hotelpreise sind auch hier nicht billig. Daher würden wir für ein nächstes Mal diese Insel streichen und statt dessen Raiatea mit der Vanilleinsel Taha’a empfehlen.

Wir sind über die Koralleninsel in Richtung Bora Bora drüber geflogen und konnten nur staunen. Die Inseln sind recht nahe zu Bora Bora und sieht man von dort aus auch gut.

Bora Bora – Das Juwel schlechthin!

Das Verrückteste auf Bora Bora war für mich sicherlich das Schnorcheln mit zig Haien. Ich ging die letzte ins Wasser und war die erste wieder draussen. Der Blick nach unten und links und rechts lauter dieser Viecher – der Kick – ist definitiv nichts für mich. Jedoch sicherlich ziemlich eine sichere Angelegenheit, weil es viele Boote in dem Umkreis hatte.

Fantastisch war auch das Schnorcheln mit unzähligen Rochen. Diese waren übrigens auch täglich um 14:00 Uhr in der Bucht des Hotel Intercontinental. Eine Beachjunge hat sie dann leicht gefüttert und wir konnten sie sogar anfassen. Sie schwommen sehr elegant an unseren Beinen vorbei. Sicherlich waren sie auch sonst in der Lagune, aber zu der Zeit halt gehäuft.

Wir haben einen Tagesausflug mit Schnorcheln mit Haien, Rochen und im Coral Garden gebucht und waren sehr zufrieden und lernten sogar professionell Kokosnüsse öffnen und wie jedes Teil zu verwerten ist.

Tipp: Ausflüge ausserhalb der Hotels buchen. Sind bis zu 50% günstiger für den identischen Ausflug.

Die besseren Hotel befinden sich auf den sogenannte „Mootus“. Das sind Inseln wenig entfernt von der Hauptinsel und meistens offerieren die Hotels einen gratis Transfer zur Hauptinsel. Vaitapeh ist der Hauptort der Insel mit ebenfalls einem tropischen Markt und kleinen Läden. Wir haben die Insel mit dem Velo erkundet und ich brauche nicht zu erwähnen, dass auch hier jeder Kontakt mit den Einheimischen einzigartig und freundlich ist.

Auf den Hausberg kann man ebenfalls hinaufsteigen. Leider hätten wir unseren letzten freien Tag nach 3 Monate reisen „opfern“ müssen und entschieden uns einfach zu entspannen und die Aussicht von unserem Wasserbungalow zu geniessen. Für einmal vernünftig. Wohl weil, wir auch so k.o. waren. 😉

Die Besteigung des Berges Mt. Otemanu bietet Nono an. Als „Chez Nono“ und ist vor Ort bekannt. Für Auskünfte bezüglich Preis und Verfügbarkeit: E-Mail leverdhinagerm@hotmail.fr

Alternative zu Bora Bora: Maupiti

Dies Insel ist nicht weit von Bora Bora entfernt und habe ich auf Postkarten immer mit Bora Bora verwechselt.  Evtl. ist dies Insel eine Alternative oder günstigere Ergänzung zu Bora Bora. Überigens hat es auch auf Bora Bora Traum-BnBs, abgesehen von den Luxushotels.

Hinweise zur Reiseplanung

  • Die Wahle schwimmen auch Mal im Jahr an den Inseln vorbei. Evtl. die Zeiten dafür beachten und Whalewatching in der Südsee…….. Teils sollen sie nicht weit vom Riff vorbei gleiten.
  • Bei Hotelübernachtung nachfragen, an welchem Wochentag die Tanz- und Feuershows sind. Wir werden das nächste Mal hauptsächlich in BnB übernachten und evtl. einzelne Übernachtungen in Hotels buchen.

Basis Vocabular – Ora Na und smilen :-)

Hallo (Begrüssung):  Ora Na 
Willkommen:  maeva, manava
Auf Wiedersehen:  nana
Danke:  mauruuru

Nützliche Links

> Tahiti Tourisme 
> YouTube Kanal von Tahiti Tourisme
> Tahitiguide
> Tiki Village auf Moorea
> BedandBreakfasts auf Tahiti
> Air Tahiti Inlandflüge

  • Reiseleiterin Heiana. Wohnhaft in Tahiti. Kennt Tahiti und Moorea gut: Frau Heiana Pohue, email: p.heiana7@gmail.com
  • Wanderführer zum Berg Mt. Otemanu, auf Bora Bora, 727 müM: Chez Nono, email: leverdhinagerm@hotmail.fr
Momente, die unvergesslich sind.