Im Herzen von Bern mit einer einmaligen Aussicht auf die Dächer von Bern und das Bundeshaus. Die Veranstalter laden regelmässig zu spannenden Ausstellungen und Vortragsreihen wie z.B. aktuell zum Thema „Zur Kasse bitte“ ein.

Räumlich befindet sich das Politforum im Käfigturm von Bern. Es wird nicht gross Werbung gemacht und auch die Webseite ist nicht super ansprechend. Nichts desto trotz, ist das Forum eine Trouvaille mit spannenden Ausstellungen wie z. B. „Wir essen die Welt“. Die fundierten Vortragsreihen sind jedes Mal mit hochkarätigen Fachkräften besetzt, die etwas zu sagen haben in ihrem Fachgebiet.

Veranstaltungshinweis: Spuren im Netz

Die Verwendung meiner Daten im Zeitalter von Google & Co.

Datum: Montag, 2. März 2015, 19.00 Uhr.

Teil 1: Präsentation von Michel Lazecki, CEO adwebster AG

Teil 2: Gespräch mit Michel Lazecki, CEO adwebster AG Sara Stalder, SKS-Geschäftsleiterin Hanspeter Thür, Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter

Bin ja gespannt auf die Vorträge aus so zwei gegensätzlichen Interessenlagern und DEM Schweizer Datenschützer!

Info-Center mit spannenden Broschüren

Im ersten Stock sind unterschiedliche Broschüren zum Bund wie z.B. der Bund kurz erklärt, aufgelegt und können auch mitgenommen werden. Meine Amerikanischen Freunde freuten sich sehr über die Englische Ausgabe zum Politsystem Schweiz.

Veranstaltungsthema: „Produzieren, kaufen, wegwerfen“

Wie kommen wir weg vom Wegwerfmodell? Abfall ist nun wirklich nicht gerade mein Fokusthema, doch es war sehr interessant und top moderiert von Christine Schulthess, Produzentin Club und Redaktorin Gesundheit/Puls Schweizer Fernsehen SRF Reservationen.

  • 50% des Abfalls werden wiederverwertet, bereits jetzt. In Zukunft kann es aufgrund von Rohstoffmangel sogar soweit kommen, dass man für den Abfall Geld bekommt. Z.B. für bestimmte Plastiksorten.
  • Wir werfen ein Drittel von unserer Nahrung weg. Kurz: Was für eine Schande! Unter anderem wissen wir in der modernen Gesellschaft oft nicht mehr wie selber lecker kochen und greifen einerseits zu Fertigprodukten und andererseits wissen wir schon gar nicht wie Resten zu verwerten. Die lieben ungewollten Reste. Ganz wegdiskutieren kann man das schon nicht.
  • Die Abfallsäcke für Kleider. Mein grosses Aha, aber es war im Saal bereits bekannt. Der grösste Teil wird verbrannt. Einige waren der Meinung, es werden Putzlappen daraus erstellt. Item, nur ein kleiner Teil bzw. sehr gute Ware werde in die armen Länder verkauft und konkurrenziert das einheimische Gewerbe. Tönt auf der ganzen Linie gar nicht gut in meinen Ohren.
  • Geplante Obsoleszenz – das Gerät geht „just“ einen Monat nach der Garantiezeit kaputt. War das vom Produzenten geplant? Das wird wohl nie nachweisbar sein, aber man könnte eine höhere Mindestgarantiedauer auferlegen. Bis zu der europaweiten Umsetzung, kann man es ja vorher noch in den Repair-Cafés als letzte Rettung des Gerätes versuchen.
  • Weitere Infos unter: Politforum Käfigturm